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 ... die Konflikteskalation stoppen
"Vermitteln statt streiten!"
Meine Spezialgebiete:

  • Konflikte zwischen einzelnen Arbeitnehmern
  • Konflikte innerhalb einer Abteilung / eines Teams
  • Spaltung der Belegschaft in verfeindete Lager
  • Häufige Konflikte zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat
  • Reibereien innerhalb des Betriebsrats

Die Hilfe bei der Lösung solcher innerbetrieblichen Konflikte ist Maßarbeit. Wenn alle Beteiligten zu einer freiwilligen Mitwirkung bereit sind, ist die Mediation die geeignete Methode. Sie zielt auf Vermittlung, Ausgleich und Versöhnung.
Als neutraler, allparteilicher Mediator unterstütze ich Sie dabei, Brücken zu bauen.

In meinen Mediationen gehe ich in der Regel wie folgt vor:

Vorgespräch: Auftragsklärung
Mit dem Auftraggeber kläre ich ab:
index.php Was ist das Ziel der Mediation?
Wie gehen wir vor?
Wie soll der konkrete Mediationsvertrag formuliert werden?

Erstgespräch: Kick off
Auftraggeber, Konfliktbeteiligte (Medianden) und Mediator treffen zusammen,
um einander vorzustellen,
die Arbeitsweise des Mediators kennen zu lernen,
heraus zu finden, ob dem Mediator von den Beteiligten Vertrauen in seine Kompetenz und Verschwiegenheit entgegen gebracht wird
und den Mediationsvertrag endgültig abzustimmen und zu unterzeichnen.

Einzelgespräche
Der Mediator führt Einzelgespräche mit den Beteiligten,
um Hintergründe zum Konflikt zu erfahren,
die Positionen und Interessen der Beteiligten zu klären,
die Einzelnen im Hinblick auf das Mediationsziel supervisorisch zu unterstützen und zu stärken
und selbst erste Vermutungen und Einschätzungen über Gemeinsamkeiten und mögliche Kompromisslinien zu finden.

Gemeinsames Mediationsgespräch: Der Blick zurück
Insbesondere bei Beziehungskonflikten ist es wichtig, dass die grundlegenden Konflikte, Verletzungen, Kränkungen, Vorwürfe auf den Tisch kommen, und zwar im Rahmen einer vom Mediator entsprechend moderierten ruhigen, konzentrierten Gesprächsatmosphäre.

Hier geht es vor allem darum, dass sich die Beteiligten öffnen und Luft verschaffen und sich möglichst in die Sichtweise des Gegenübers einfühlen. Je mehr wechselseitiges Verständnis hier geschaffen wird, desto leichter fällt es anschließend, konkrete Vereinbarungen über die künftige Zusammenarbeit zu treffen.

Es geht hier ausdrücklich nicht um Schuldzuweisungen und Rechtfertigungen, sondern um ein tieferes Verständnis der Konfliktdynamik.

Gemeinsames Mediationsgespräch: Der Blick nach vorn
Im abschließenden Mediationsgespräch geht es um einen fairen Interessenausgleich und – wenn möglich – um Versöhnung. Dazu werden gemeinsam geeignete Lösungen gesucht und konkrete Vereinbarungen getroffen, die ggf. auch schriftlich formuliert oder protokollarisch festgehalten werden.

Abschlussgespräch mit dem Auftraggeber
Der Auftraggeber und Kostenträger der Mediation – in der Regel eine vorgesetzte Stelle der Beteiligten – ist natürlich daran interessiert zu erfahren, was die Mediation ergeben hat.

Wegen der Zusicherung der absoluten Verschwiegenheit durch den Mediator berichtet dieser keinesfalls allein gegenüber der vorgesetzten Stelle. Stattdessen treffen sich Auftraggeber, Beteiligte und Mediator zu einem gemeinsamen Abschlussgespräch, um über die Ergebnisse, nicht aber über Einzelheiten des Verfahrens zu berichten.

Basis der Mediation ist immer ein schriftlicher Mediationsvertrag. Der beigefügte Mustervertrag (Download als PDF, 50 kB) zeigt, wie ein solcher Vertrag aussehen kann, um allen Beteiligten hinreichende Sicherheit zu bieten.

Nicht selten haben Mediationen wichtige positive Nebeneffekte: Sie geben Hinweise auf innerbetriebliche Schwachstellen, die die Konfliktentwicklung begünstigt haben. Unklare Aufgabenstellungen, Regeln und Rollenbeschreibungen sind hier ebenso zu nennen wie kulturelle Missverständnisse oder mangelnde Kenntnisse wichtiger betrieblicher Traditionen und Werte. Im Wege einer gezielten Organisations- oder Kulturentwicklung können sie umstandslos in Angriff genommen werden.

Als leitender Angestellter mit Personalverantwortung in einem Forschungsinstitut und einer Gewerkschaft war ich selbst 26 Jahre lang nach Innen Vertreter des Arbeitgebers gegenüber dem eigenen Betriebsrat und der Belegschaft und nach Außen Vertreter von Betriebsräten und Arbeitnehmern in Verhandlungen mit ihren Personal- und Geschäftsleitungen. Hier konnte ich viele praktische Erfahrungen sammeln und hautnah erleben, wie wichtig eine partnerschaftliche Führung und eine gute Vermittlung und Versöhnung bei unvermeidlichen Konflikten sind.

Ich bis zertifiziert als Wirtschaftsmediator (IHK) (Download als PDF, 1,3MB) und als Systemischer Berater (Download als PDF, 1,3MB).

Weitere Informationen:
  • Stimmen zur Mediation (Download als PDF, 58kB)
  • Zusammenarbeit von Betriebsrat und Arbeitgeber nach dem BetrVG - Ein mediativer Inhouse-Workshop für erstmals gewählte Betriebsräte und deren Arbeitgeber (Download als PDF, 103kB)